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Nacharbeit

26.03.2012 15:23
von Norbert Lammerts
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Nacharbeit in der Fertigung

Bei jeder Art von Fertigungsprozessen, ob Industriell oder Sondermaschinenbau können fehlerhafte Produkte anfallen.
Diese Fehlerhaften Produkte können nur durch Aufwendung zusätzlicher und ungeplanter Produktionsgänge durch Nacharbeit aufgearbeitet werden und dass bedeutet zusätzliche Kosten die sich wie folgt zusammensetzen:

  1. Materialeinzelkosten
  2. Materialgemeinkosten
  3. Fertigungslohnkosten
  4. Fertigungsgemeinkosten

Nacharbeitskosten sollten Grundsätzlich erfasst und in die auftragsweise Nachkalkulation mit einbezogen werden, dabei kann die Verrechnung der Nacharbeitskosten als Sondereinzelkosten der Fertigung oder durch Einbeziehung in die Kalkulationssätze der Kostenstellen erfolgen.

Die Verrechnung als Sondereinzelkosten ist vor allem bei der Einzel-und der Kleinserienfertigung großer Projekte zweckmäßig, dabei werden die effektiv angefallenen Nacharbeitskosten als Istkosten erfasst und in die Nachkalkulation mit einbezogen.

Diese Sondereinzelkosten werden aufgrund von Ursachenanalysen des angefallenen Ausschusses, die sich nur auf die Nacharbeit beziehen, in der Plankalkulation berücksichtigt.
Bei dieser Verrechnung werden die Nacharbeitskosten nicht den einzelnen Kostenstellen belastet, daher ist es sinnvoll einen Ausschußbericht zu erstellen, der die Abweichungen zwischen geplanten und effektiven Nacharbeitskosten nach verursachenden Kostenstellen zusammenfaßt.

Die Verrechnung als Fertigungsgemeinkosten empfiehlt sich besonders bei der Fertigung mittlerer und großer Serien. Bereits bei der Kostenplanung werden für die spezielle Kostenart (unvermeidbare) »Nacharbeitskosten« Planvorgaben angesetzt. Die Ist Kosten werden hier im Gegensatz zu der ersten Verrechnungsmethode den einzelnen Kostenstellen auch als Ist Kosten belastet. Die Differenz zwischen effektiven Kosten und den Soll Nacharbeitskosten werden den Kostenstellen als Verbrauchsabweichung zugewiesen.

Nacharbeit bei Projekten

Hierbei handelt es sich um die Nichterfüllung von Anforderungen des Kunden an das Projektmanagement.
Hohe Nacharbeit ist ein Kennzeichen schlechter Qualität. Hat sich das Projektmanagement etwa entschieden, es zu Überlappungen kommen zu lassen, erhöht sich das Risiko, dass es zur Nacharbeit und damit zu einer unbeabsichtigten Verkürzung eines Prozesses bzw. eines Arbeitspakets kommen kann. Das kann gerade beim sogenannten Fast-Tracking passieren, wenn Abläufe vom Projektmanagement verdichtet werden. Wenn beispielsweise Skizzen an Wänden gearbeitet wird, obwohl das Fundament noch nicht trocken ist.
Ausserdem kann es durch mangelnde Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenführung zur Nacharbeit kommen, wenn das Projektmanagement diese überlastet, es zu Fluktuation und Teamwechsel führt. Der primäre Nutzen der Erfüllung von Qualitätsanforderungen ist , dass weniger Nacharbeit anfällt, was höhere Produktivität, geringere Kosten und erhöhte Zufriedenheit bei den am Projekt Beteiligten führt. Niedrige Nacharbeit hat auch etwas mit einer effizienten Qualitätsplanung zu tun, die Kosten und Nutzen miteinander mit Blick nach vorn abgewogen hat.

Siehe auch:

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