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Erstmusterprüfung

02.09.2011 15:20
von Achim Lammerts
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Durch die Erstmusterprüfung erbringt ein Lieferant für seinen Kunden den Nachweis, dass seine Produkte die geforderten Qualitätsanforderungen des Kunden erfüllen.

Erstmuster sind Produkte, die unter serienmäßigen Bedingungen hergestellt wurden. Um Fehler von Serienbeginn an vorzubeugen, werden Erstmustern überlicherweise einer Vollprüfung unterzogen, dadurch wird überprüft und festgestellt ob die Vereinbarungen an das Produkt und den Produktionsprozess eingehalten werden.

In, z.B einer Qualitätssicherungsvereinbarung (QSV) wird mit dem Lieferanten das Verfahren für diese Erstmusterprüfung festgelegt. Die Verpflichtung des Lieferanten zur Erstmusterprüfung zuzüglicher aller Rahmenbedingungen wie z.B. die Dokumentation oder die Freigabe des Fertigungsprozesses, kann auch Bestandteil anderer vertraglichen Vereinbarungen, wie Kaufvertrag / Liefervertag oder Geheimhaltungsvereinbarung sein.

Für die Dokumentation der Ergebnisse der Erstmusterprüfung gibt es standardisierte Erstmusterprüfberichte (EMPB) Vorlagen, in dem der Lieferant die Soll- und Istwerte mit den Abweichungen der geprüften Teile einträgt. Für den Kunden ist die Erstbemusterung die erste Gelegenheit, die Qualität der Produkte zu überprüfen und der Kunde kann anhand der Ergbnisse einer Erstbemusterung, weitere Prüfung verlangen.

Grundsätzlich gilt es gilt für den Lieferanten den Nachweis zu erbringen, dass er die Anforderungen verstanden und Qualitätsplanung durchgeführt hat sowie die Erwartungen des Kunden unter serienmäßigen Bedingungen erfüllen kann.

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