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Sonderfreigabe

15.09.2012 05:32
von Achim Lammerts
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Wird zum Beispiel bei der Wareneingangskontrolle oder während der Fertigung festgestellt dass eine oder mehrere Einzelanforderungen, intern oder vom Kunden, an die Qualitätsmerkmale des Produktes nicht erfüllt werden, somit Fehler entstanden oder entstehen werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten wie man in diesem Fall verfahren kann. Es gibt z.B. die Verschrottung, Reparatur, Nacharbeit und die Sonderfreigabe.
Eine Sonderfreigabe ist ein systematisch genutztes, in der Praxis methodisch und begrifflich sehr gut fortentwickeltes Instrument
des Qualitätsmanagements.

Unterschieden wird bei der Sonderfreigabe vor und nach Realisierung der Einheit.

Vor Realisierung:
Bedeutet eine Zeit oder Mengenbegrenzte Änderung der Qualitätsanforderungen an die Einheit.

Meistens ist dann auch eine veränderte Anwendung der so hergestellten Einheiten festzulegen.
Oft ist die eigentliche Ursache für eine Sonderfreigabe eine zu scharf geplante Einzelanforderung

Nach Realisierung:

Ist die Sonderfreigabe eine Erlaubnis, eine Einheit, die festgelegte Einzelanforderungen nicht erfüllt, anzuwenden oder freizugeben.

Sie ist üblicherweise auf die Auslieferung eines Produkts beschränkt, das für einen vereinbarten Zeitraum oder eine vereinbarte Menge
innerhalb festgelegter Grenzwerte fehlerhafte Merkmale hat.

Dabei sind einige Randbedingungen zu beachten, für welche die Sonderfreigabe des Produktes / der Einheit gilt:

  • Benennung des Produktes und der Einheit
  • Die Menge der Einheiten und/oder
  • Die Zeitspanne bzw. der Zeitraum für den die Sonderfreigabe gilt
  • Das erlaubte Ausmaß der Nichterfüllung (z.B. die Erweiterung eines Toleranzbereiches)
Siehe auch:

DocLoad: Vorlage zum erstellen einer Sonderfreigabe.

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